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Website-Auszug Die Bibel

Das älteste Buch der Welt
Die Widersprüche

Einige Texte der Bibel widersprechen den Fakten, stimmen nicht, oder werden verschieden wiedergegeben. Ich möchte hier einige der Unstimmigkeiten aufzeigen.

Dies soll nicht heißen, dass ich die Religionen kritisiere oder sie in Frage stellen möchte. Hier geht es lediglich um die Übersetzung und Deutung bzw. früheren Bedeutung einiger Worte und Sachverhalte, welche sich auch anders darstellen können.

Der "Messias"
Das Wort "Messias" hatte für die Zeitgenossen Jesu niemals eine göttliche Bedeutung. Messias ist identisch mit dem griechischem Wort christos (Christ) und heißt soviel wie "der Gesalbte".
Als David zur Krönung gesalbt wurde erhielt er automatisch ebenfalls den Beinamen "Messias" oder "Christ". Jedes Mitglied des Hauses David trug diesen "Titel".
Der Name "Messias" in der damaligen Zeit entbehrte alle göttlichen Bezüge. Er galt in erster Linie als politischer Begriff.
"Jesus der Messias" oder "Jesus der Christ" wurde verfälscht in Jesus Christus.

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Die Kreuzigung
Jesus wird zunächst vom Sanhedrin -dem Hohen Rat- verurteilt, der ihn zu Pilatus bringen lässt und den Prokurator beschwört sich gegen ihn auszusprechen. Dies ist -historisch gesehen- blanker Unsinn.
In den drei synoptischen Evangelien (Matthäus, Markus und Lukas) wird Jesus vor Passah verhaftet und vom Sanhedrin verurteilt. Aber ein jüdisches Gesetzt sagt, dass während des Passah-Festes der Rat nicht zusammtreten darf.
Nach den Evangelien war er auch nicht berechtigt Todesurteile zu fällen. In Wirklichkeit hatte der Sanhedrin sehr wohl das Recht Todesurteile zu verkünden (Steinigung). Es wäre also völlig unnötig Pilatus zu bemühen, ihn zum Tode zu verurteilen.

Schuldabwälzung von den Römern
Pilatus zögerte Jesus zu verurteilen und das Volk drängte ihn dazu.
Für Pilatus wäre es undenkbar gewesen, dem Volk nachzugeben, wenn er selbst zweifelte. Er war ein totalitärer Herrscher.
Die Kreuzigung war auch ausschließlich den feinden des Römischen Reiches vorbehalten, nicht aber den Feinden der Juden.
Somit war Jesus also ein Feind Roms, und nicht ein Feind der Juden, wie es in den Evangelien steht.

Widersprüche in den synoptischen Evangelien

Lukas (ca. 80 nach Christus)

Beschreibt Jesus als einen Abkömmling Davids, aber wenig hoher Herkunft
Jesu Geburt: Er wird von Schäfern besucht und in einer Krippe geboren
Jesu Familie lebt in Nazareth und kommt zur Volkszählung nach Bethlehem
Jesus wird als "Lamm" charakterisiert, sanftmütig und gütig
Bei der Kreuzigung sagt Jesus: "Vater in Deine Hände lege ich meinen Geist" LK 23,46
Ort der Kreuzigung: Golgatha (Nordwestl. v. Jerusalem, ein öder, mehr oder weniger Schädelförmiger Hügel)
Barabbas: ein politischer Gefangener, ein Rebell, der des Mordes und der Aufruhr angeklagt wird
Lukas war gezwungen die Schuld am Tod Jesu anderen als den Römern anzulasten, da sich selber in der Römischen Hauptstadt Palästinas aufhielt.

Matthäus (ca. 85 nach Christus, bediente sich weitgehend bei Markus; möglicherweise ist er der Zöllner von Kafarnaum)

Jesus ist von vornehmer Herkunft (Abstammung von David & Salomon, rechtmäßiger König)
Jesu Geburt: Er wird von Königen besucht und kommt in einem Haus zur Welt
Jesu Familie lebt schon lange in Bethlehem, erst nach ihrer Flucht nach Ägypten lassen sie sich in Nazareth nieder
Jesus wird als imposante, mächtige Erscheinung charakterisiert: "...der nicht gekommen ist um Frieden zu bringen, sondern das Schwert" MT 10,34
Die letzte Worte: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen." MT 27,46
Kreuzigung fand einen Tag nach Passah statt
Ort der Kreuzigung: Golgatha (Nordwestl. v. Jerusalem, ein öder, mehr oder weniger Schädelförmiger Hügel)
Barabbas: ein "besonderer" Gefangener


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Markus (ca. 66-70 bis 132-135 nach Christus (zur Zeit der Aufstände), stammt aus Jerusalem, aber in Rom verfasst)

Beschreibt Jesus als armen Zimmermann
Die letzte Worte: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen." MK 15,34
Kreuzigung fand einen nach Passah statt
Ort der Kreuzigung: Golgatha (Nordwestl. v. Jerusalem, ein öder, mehr oder weniger Schädelförmiger Hügel)
Barabbas: ein politischer Gefangener, ein Rebell, der des Mordes und der Aufruhr angeklagt wird

In diesen Evangelien bestätigt Jesus aber selbst seine Königliche Herkunft und seinen Anspruch auf den Thron:
Pilatus fragt ihn: "Bist Du der König der Juden?" Und Jesus antwortet ihm: "Du sagst es." (Mk 15,2)

Johannes

Letzte Worte am Kreuz: "Es ist vollbracht" Joh 19,30
Kreuzigung einen Tag vor Passah
Ort der Kreuzigung: "An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten, und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war." Joh 19,41
Barrabas: (griech.) Laestai (Joh 18,40) = Räuber oder Bandit, historisch aber: Römer bezeichneten militant nationalistische Revolutionäre als "Laestai"

Heute sind die Wissenschaftlicher einhellig der Ansicht, dass nur das Johannesevangelium auf einem Augenzeugenbericht der Kreuzigung beruht.
Dort heißt es, dass die Füße Jesu am Kreuz festgemacht und seine Beine nicht gebrochen worden seien. Demnach müsste er theoretisch noch zwei bis drei Tage gelebt haben; dennoch wird er schon nach wenigen Stunden für tot erklärt. Dem Markusevangelium zufolge zeigt sich selbst Pilatus erstaunt über die Schnelligkeit, mit der der Tod eingetreten ist. (MK 15,44)

Was kann aber die schnelle Todesursache gewesen sein? Sicherlich nicht die Lanze in seiner Seite, denn bei Johannes heißt es, dass Jesus schon tot war, als ihm diese Wunde zugeführt wurde (Joh 19,33-34).

Es gibt nur eine Erklärung: Verschiedene Faktoren wie Erschöpfung, Mattigkeit, genereller Schwächezustand und das Traume der Geißelung sind hier zusammengetroffen. Diese Konstellation hätte aber nicht so schnell zum Tode führen müssen. Im vierten Evangelium lesen wir, dass die Soldaten Jesus schon die Beine brechen wollten, um seinen Tod zu beschleunigen. Aber: Wozu die Mühe, wenn er doch eh schon beinahe tot war?>br> Dem Evangelium zufolge stirbt Jesu in einem Moment, der allzu günstig ist, um nicht gewählt zu wirken - nämlich eben noch rechtzeitig, um zu verhindern, dass ihm die Beine gebrochen werden.
Das opportune "Hinscheiden", das Jesus im letzten Moment vor dem sicheren Tod bewahrt und gleichzeitig eine Prophezeiung erfüllt, wirkt verdächtig. Die perfekte zeitliche Abstimmung kann kein reiner Zufall sein. Wenn der betreffende Text nicht später eingefügt wurde, muss tatsächlich ein sorgfältig ausgearbeiteter Plan vorgelegen haben, worauf eine ganze Reihe von Indizien schließen lässt.

Getürkter Tod?
Im Johannesevangelium sagte Jesus am Kreuz: "Mich dürstet." (Joh 19,28) Daraufhin wird ihm ein in Essig getauchter Schwamm gereicht, was gemeinhin als weitere sadistische Verhöhnung gewertet wird. Aber was es das wirklich? Essig wirkt, ähnlich wie Riechsalz, zeitweilig stimulierend und wurde damals häufig zur Belebung erschöpfter Galeerensklaven verwandt.
Auch verwundeten spendet der Geruch und Geschmack des Essigs vorübergehend neue Energie. Bei Jesus zeigt er jedoch genau die Gegenteilige Wirkung: Kaum hat er den Essig eingeatmet oder geschmeckt, spricht er seine letzten Worte und gibt "seinen Geist auf". Diese Reaktion ist physiologisch unerklärlich. Wohl aber wäre sie vereinbar mit einem Schwamm, der nicht in Essig, sondern in ein Betäubungsmittel getaucht wurde.
Opium oder Belladonna zum Beispiel, im nahen Osten damals viel verwendet. Wozu ihm aber ein Schlafmittel verabreichen, wenn es nicht, die alle anderen Komponenten der Kreuzigung, Teil einer komplexen und klug ersonnenen List war - einer Strategie mit dem Ziel, einen totenähnlichen Zustand herbeizuführen, während das Opfer in Wirklichkeit am Leben blieb? Dieser Trick hätte Jesus nicht nur das Leben gerettet, sondern die Prophezeiungen des Alten Testaments erfüllt.

Die Freigabe des Leichnams
In der deutschen Übersetzung der Bibel sieht die Geschichte nach der Kreuzigung recht einfach aus. Joseph von Arimathia bittet Pilatus um den Leichnam Jesu, Pilatus wunder sich über den schnellen Tod, lässt ihn von einem Hauptmann bestätigen und willig dann ein, Josef den Toten zu überlassen.
Im griechischen Original sieht die Sache etwas komplizierter aus. Joseph benutzt bei seiner Bitte das Wort soma, das überwiegend für lebende Körper verwendet wurde. Pilatus gibt seinem ersuchen statt, gebraucht aber dabei den Begriff ptoma, der ausschließlich "Leichnam" bedeutet.
Wenn wir uns vor Augen halten, dass es verboten war, Gekreuzigte zu bestatten, ist es wohl recht sonderbar, dass Joseph überhaupt eine Leiche überlassen wird. Wieso eigentlich? Und welchen Anspruch soll er ausgerechnet auf Jesu Leichnam erheben? Selbst wenn er ein heimlicher Jünger war, kann er kaum ein Anrecht geltend machen, ohne sich selbst zu verraten, es sei denn, Pilatus wusste ohnehin schon darüber Bescheid. Möglicherweise sprach aber auch ein ganz anderer Aspekt zu Josephs Gunsten.
Aus den Evangelien geht hervor, dass Joseph ein heimlicher Jünger Jesu sowie sehr wohlhabend war und dem Hohen Rat angehörte. Vor allem aus letzteren lasst sich schließen, dass er ein einflussreicher Mann war. Darauf deuten auch seine Abmachungen mit Pilatus und die Tatsache hin, dass er über einen Grundbesitz verfügte, auf dem sich sogar eine Privatgruft befand.
Mittelalterliche Überlieferungen stellen Joseph von Arimathia als einen Abkömmling aus dem Geschlecht Davids. Späteren Traditionen zufolge ist Joseph blutsverwandt mit Jesu und dessen Familie. Wenn das stimmt, ließe sich ein Anspruch auf den Leichnam unschwer rechtfertigen.
Pilatus, der den Toten wohl kaum einem Wildfremden überlassen hätte, mag angesichts des Einfallsreichtums Josephs, dessen Verwandtschaft mit Jesus uns -nicht zuletzt- einer ansehnlichen Bestechungssumme durchaus ein Auge zugedrückt haben.

Website-Auszug Engelkontakt

Nachrichten aus einer anderen Welt
Die Kommunikation mit Engel

Zunächst möchten wir hier einmal den Begriff Engel etwas näher beleuchten. Gott erschafft die Geister. Zunächst befinden sich diese Geister, ähnlich wie Kinder, noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung. Sie befinden sich in dem gleichem Universum, wie wir auch. Jedoch können Sie sich in dem gesamten Universum frei bewegen. Einzige Ausnahme sind die Orte, welche jenen Geister vorbehalten sind, welche schon eine gewisse Reinheit erreicht haben. Um zu lernen und den Weg zur Reinheit und zu Gott zu finden, müssen die Geister Prüfungen bestehen. Diese Prüfungen erlegen sie sich selbst auf, entscheiden somit eigenständig über ihre Lernaufgaben und den Fortschritt, welcher mit jeder Prüfung verbunden ist.

Diese Prüfungen bestehen aus der Vereinigung des Geistes mit einem Körper. Wir Menschen sind damit gemeint, aber auch alle anderen Lebewesen im Universum.

Das Ziel jedes Geistes ist die Gottesnähe. Gott so nah wie möglich zu sein, rein zu werden und für immer in der Welt der Geister, wir nennen sie Jenseits, verweilen zu können.

Ist ein Geist rein und hat keine Prüfungen mehr zu bestehen, sprechen wir von einem Engel.

Der Begriff Schutzengel kommt daher, dass die Geister sich untereinander bei ihren Prüfungen begleiten, leiten und vor allem die Engel hilfreich dem Geist, welcher gerade eine Prüfung zu bestehen hat, zur Seite stehen.

Für viele Menschen geschieht dies völlig unbemerkt. Jedoch gibt es auch besonders sensible Menschen, welche über die Gabe verfügen, während ihres menschlichen Lebens direkt Kontakt zu diesen Engeln aufzunehmen. Diese Menschen werden auch als Medium bezeichnet.

Natürlich steht es auch anderen Geistern frei, welche noch keine Engel sind, den direkten Kontakt mit Menschen aufzunehmen. Daher sollte jedem bewusst sein, dass diese Kontakte nicht immer hilfreich sind. Geister, welche noch nicht die nötige Reinheit besitzen, sind nicht frei von Lügen oder schlechten Absichten.

Früher war das mediale Schreiben weit verbreitet. Dabei hält ein medial begabter Mensch einen Stift in der Hand und der Geist selbst schreibt die Nachrichten nieder. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Geist in den Körper des Mediums eindringt und sich dessen organischer Bevorteilung bedient und direkt durch Körper- und verbale Sprache seine Nachricht weitergibt.

Im Laufe der Zeit wurden schließlich noch weitere Methoden entwickelt, mit deren Hilfe angeblich der direkte Kontakt zu Geistern und Engel hergestellt werden kann.

Die Zahl der Menschen, welche tatsächlich diesen direkten Kontakt zur Geisterwelt haben, ist mit absoluter Sicherheit wesentlich geringer, als allgemein behauptet und propagiert wird.

Als der Spiritualismus aufkam, war die Menschheit offen für diese Art der Erfahrungen und Bewusstseinserweiterung. Als Allan Kardec schließlich den Spiritismus manifestierte, glaubt er, die Geisterlehre stünde am Anfang ihrer Entwicklung und schon bald würden sich seine Lehre über die ganze Welt verbreiten und als Wahrheit angenommen werden.

Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass schon damals die meisten Menschen, welche behauptet haben, direkten Kontakt zu Geistern zu haben oder über paranormale Fähigkeiten verfügen, lediglich Betrüger, Blender und Lügner waren. Dies hat rückblickend den großen Schatten auf die Parapsychologie und den Spiritismus geworfen, welche heute noch in den Köpfen der Menschen, über der gesamten Thematik liegt.

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Kontakt zum Jenseits

Der organische Körper des Menschen ist in der Lage ohne Geist zu existieren. Er funktioniert also unabhängig von der Seele, wie wir den Geist bezeichnen, welcher mit einem Körper verbunden ist. Die Verbindung zwischen Seele und Körper ist ein feinstoffliches Band. Durch dieses Band ist der Geist mit dem Körper, seiner Prüfung, verbunden.

Unsere Vorlieben, unser Charakter und unsere Gefühlswelt ist dabei keinesfalls mit unserer Seele gleichzusetzen. Der Geist ist unabhängig von den chemischen und organischen Prozessen des Körpers. Durch den sogenannten indirekten Kontakt nimmt er Einfluss auf uns, lenkt uns und meistert so seine Prüfung. Wir nehmen diesen indirekten Kontakt mehr oder weniger wahr, abhängig davon, wie sensibel für uns selbst und unsere Umwelt sind. Dieser indirekte Kontakt äußert sich für uns bemerkbar durch Intuition, soziale Kompetenz, Feinfühligkeit oder auch als das, was wir als den "sechsten Sinn" bezeichnen.

Um Kontakt mit Engeln (oder Geistern) aus dem Jenseits zu bekommen, müssen wir zunächst einen Weg finden, aus dem indirekten Kontakt zu unserer eigenen Seele, einen direkten Kontakt zu machen. Ohne Hilfe unseres eigenen Geistes ist es nicht möglich, in direkten Kontakt mit dem Jenseits zu treten. Unsere eigene Seele ist sozusagen das Verbindungsglied.

Es gibt kein Patentrezept, wie ein Mensch diese innere Besinnlichkeit findet, die große Hürde zu überwinden, welche zwischen dem direkten und dem indirekten Kontakt zu dem eigenen Geist steht. Für einige Menschen ist es ganz einfach, für andere wird diese Hürde ein Leben lang unüberwindbar bleiben. Wichtig ist, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg finden muss, so wie jeder Geist seinen ganz eigenen Weg zu Gott beschreitet. Meditation ist für viele der erste Schritt. Das Ziel ist, dass ein Mensch die materielle Welt vollkommen loslassen kann, um in die geistige Welt vorzudringen.

Die Geschichte von zwei Mönchen beschreibt dieses Prinzip sehr gut:

Zwei Mönchen haben sich entschlossen, durch Meditation die materielle Welt zu verlassen und ihr körperliches Leben zu beenden, um ihre Seelen frei zu lassen und in die geistige Welt zurückkehren zu können. Beide Mönchen haben sich von ihren Familien verabschiedet. Der eine Mönch bekam von seiner Frau ein besonderes Hemd geschenkt, welches er tragen sollte, während dieses großen Ereignisses. Er nahm das Hemd an und begab sich zusammen mit dem anderen Mönch zu der verabredeten Meditation. Im Gegensatz zu dem anderen Mönch war es ihm jedoch nicht möglich, sein körperliches Leben zu beenden und in die geistige Welt vorzudringen. Er brach die Meditation ergebnislos ab, während sein Freund schon längst verstorben war. Er begab sich zu seinem Meister und fragte ihn, weshalb ihm nicht die Ehre dieses Todes zuteil geworden war. Der Meister sprach ihn auf sein neues Hemd an, woraufhin der Mönch erzählte, es sei ein Geschenk seiner Frau gewesen und er habe sich sehr darüber gefreut.

Der Mönch war während der Meditation durch die Freude über das Geschenk seiner Frau, fest mit der materiellen Welt verbunden.

Mit dieser Geschichte möchten wir veranschaulichen, wie intensiv jeder von uns mit der materiellen Welt verbunden ist. Dies ist durchaus wichtig, denn sonst gäbe es für einen Geist nichts zu lernen. Erst durch unsere materielle Welt werden die Prüfungen für die Geister möglich. Für den direkten Kontakt zu Geistern, ist diese materielle Welt jedoch das große Hindernis.

Jeder Mensch muss also für sich selbst einen Weg finden, diese materielle Welt beiseite zu schieben und sich für die geistige Welt zu öffnen.

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Website-Auszug Die Bibel

Das älteste Buch der Welt

Die Widersprüche

Einige Texte der Bibel widersprechen den Fakten, stimmen nicht, oder werden verschieden wiedergegeben. Ich möchte hier einige der Unstimmigkeiten aufzeigen.

Dies soll nicht heißen, dass ich die Religionen kritisiere oder sie in Frage stellen möchte. Hier geht es lediglich um die Übersetzung und Deutung bzw. früheren Bedeutung einiger Worte und Sachverhalte, welche sich auch anders darstellen können.

Der "Messias"
Das Wort "Messias" hatte für die Zeitgenossen Jesu niemals eine göttliche Bedeutung. Messias ist identisch mit dem griechischem Wort christos (Christ) und heißt soviel wie "der Gesalbte".
Als David zur Krönung gesalbt wurde erhielt er automatisch ebenfalls den Beinamen "Messias" oder "Christ". Jedes Mitglied des Hauses David trug diesen "Titel".
Der Name "Messias" in der damaligen Zeit entbehrte alle göttlichen Bezüge. Er galt in erster Linie als politischer Begriff.
"Jesus der Messias" oder "Jesus der Christ" wurde verfälscht in Jesus Christus.

Die Kreuzigung
Jesus wird zunächst vom Sanhedrin -dem Hohen Rat- verurteilt, der ihn zu Pilatus bringen lässt und den Prokurator beschwört sich gegen ihn auszusprechen. Dies ist -historisch gesehen- blanker Unsinn.
In den drei synoptischen Evangelien (Matthäus, Markus und Lukas) wird Jesus vor Passah verhaftet und vom Sanhedrin verurteilt. Aber ein jüdisches Gesetzt sagt, dass während des Passah-Festes der Rat nicht zusammtreten darf.
Nach den Evangelien war er auch nicht berechtigt Todesurteile zu fällen. In Wirklichkeit hatte der Sanhedrin sehr wohl das Recht Todesurteile zu verkünden (Steinigung). Es wäre also völlig unnötig Pilatus zu bemühen, ihn zum Tode zu verurteilen.

Schuldabwälzung von den Römern
Pilatus zögerte Jesus zu verurteilen und das Volk drängte ihn dazu.
Für Pilatus wäre es undenkbar gewesen, dem Volk nachzugeben, wenn er selbst zweifelte. Er war ein totalitärer Herrscher.
Die Kreuzigung war auch ausschließlich den feinden des Römischen Reiches vorbehalten, nicht aber den Feinden der Juden.
Somit war Jesus also ein Feind Roms, und nicht ein Feind der Juden, wie es in den Evangelien steht.

Widersprüche in den synoptischen Evangelien

Lukas (ca. 80 nach Christus)

Beschreibt Jesus als einen Abkömmling Davids, aber wenig hoher Herkunft
Jesu Geburt: Er wird von Schäfern besucht und in einer Krippe geboren
Jesu Familie lebt in Nazareth und kommt zur Volkszählung nach Bethlehem
Jesus wird als "Lamm" charakterisiert, sanftmütig und gütig
Bei der Kreuzigung sagt Jesus: "Vater in Deine Hände lege ich meinen Geist" LK 23,46
Ort der Kreuzigung: Golgatha (Nordwestl. v. Jerusalem, ein öder, mehr oder weniger Schädelförmiger Hügel)
Barabbas: ein politischer Gefangener, ein Rebell, der des Mordes und der Aufruhr angeklagt wird
Lukas war gezwungen die Schuld am Tod Jesu anderen als den Römern anzulasten, da sich selber in der Römischen Hauptstadt Palästinas aufhielt.

Matthäus (ca. 85 nach Christus, bediente sich weitgehend bei Markus; möglicherweise ist er der Zöllner von Kafarnaum)

Jesus ist von vornehmer Herkunft (Abstammung von David & Salomon, rechtmäßiger König)
Jesu Geburt: Er wird von Königen besucht und kommt in einem Haus zur Welt
Jesu Familie lebt schon lange in Bethlehem, erst nach ihrer Flucht nach Ägypten lassen sie sich in Nazareth nieder
Jesus wird als imposante, mächtige Erscheinung charakterisiert: "...der nicht gekommen ist um Frieden zu bringen, sondern das Schwert" MT 10,34
Die letzte Worte: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen." MT 27,46
Kreuzigung fand einen Tag nach Passah statt
Ort der Kreuzigung: Golgatha (Nordwestl. v. Jerusalem, ein öder, mehr oder weniger Schädelförmiger Hügel)
Barabbas: ein "besonderer" Gefangener

Markus (ca. 66-70 bis 132-135 nach Christus (zur Zeit der Aufstände), stammt aus Jerusalem, aber in Rom verfasst)

Beschreibt Jesus als armen Zimmermann
Die letzte Worte: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen." MK 15,34
Kreuzigung fand einen nach Passah statt
Ort der Kreuzigung: Golgatha (Nordwestl. v. Jerusalem, ein öder, mehr oder weniger Schädelförmiger Hügel)
Barabbas: ein politischer Gefangener, ein Rebell, der des Mordes und der Aufruhr angeklagt wird

In diesen Evangelien bestätigt Jesus aber selbst seine Königliche Herkunft und seinen Anspruch auf den Thron:
Pilatus fragt ihn: "Bist Du der König der Juden?" Und Jesus antwortet ihm: "Du sagst es." (Mk 15,2)

Johannes

Letzte Worte am Kreuz: "Es ist vollbracht" Joh 19,30
Kreuzigung einen Tag vor Passah
Ort der Kreuzigung: "An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten, und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war." Joh 19,41
Barrabas: (griech.) Laestai (Joh 18,40) = Räuber oder Bandit, historisch aber: Römer bezeichneten militant nationalistische Revolutionäre als "Laestai"

Heute sind die Wissenschaftlicher einhellig der Ansicht, dass nur das Johannesevangelium auf einem Augenzeugenbericht der Kreuzigung beruht.
Dort heißt es, dass die Füße Jesu am Kreuz festgemacht und seine Beine nicht gebrochen worden seien. Demnach müsste er theoretisch noch zwei bis drei Tage gelebt haben; dennoch wird er schon nach wenigen Stunden für tot erklärt. Dem Markusevangelium zufolge zeigt sich selbst Pilatus erstaunt über die Schnelligkeit, mit der der Tod eingetreten ist. (MK 15,44)

Was kann aber die schnelle Todesursache gewesen sein? Sicherlich nicht die Lanze in seiner Seite, denn bei Johannes heißt es, dass Jesus schon tot war, als ihm diese Wunde zugeführt wurde (Joh 19,33-34).
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Es gibt nur eine Erklärung: Verschiedene Faktoren wie Erschöpfung, Mattigkeit, genereller Schwächezustand und das Traume der Geißelung sind hier zusammengetroffen. Diese Konstellation hätte aber nicht so schnell zum Tode führen müssen. Im vierten Evangelium lesen wir, dass die Soldaten Jesus schon die Beine brechen wollten, um seinen Tod zu beschleunigen. Aber: Wozu die Mühe, wenn er doch eh schon beinahe tot war?>br> Dem Evangelium zufolge stirbt Jesu in einem Moment, der allzu günstig ist, um nicht gewählt zu wirken - nämlich eben noch rechtzeitig, um zu verhindern, dass ihm die Beine gebrochen werden.
Das opportune "Hinscheiden", das Jesus im letzten Moment vor dem sicheren Tod bewahrt und gleichzeitig eine Prophezeiung erfüllt, wirkt verdächtig. Die perfekte zeitliche Abstimmung kann kein reiner Zufall sein. Wenn der betreffende Text nicht später eingefügt wurde, muss tatsächlich ein sorgfältig ausgearbeiteter Plan vorgelegen haben, worauf eine ganze Reihe von Indizien schließen lässt.

Getürkter Tod?
Im Johannesevangelium sagte Jesus am Kreuz: "Mich dürstet." (Joh 19,28) Daraufhin wird ihm ein in Essig getauchter Schwamm gereicht, was gemeinhin als weitere sadistische Verhöhnung gewertet wird. Aber was es das wirklich? Essig wirkt, ähnlich wie Riechsalz, zeitweilig stimulierend und wurde damals häufig zur Belebung erschöpfter Galeerensklaven verwandt.
Auch verwundeten spendet der Geruch und Geschmack des Essigs vorübergehend neue Energie. Bei Jesus zeigt er jedoch genau die Gegenteilige Wirkung: Kaum hat er den Essig eingeatmet oder geschmeckt, spricht er seine letzten Worte und gibt "seinen Geist auf". Diese Reaktion ist physiologisch unerklärlich. Wohl aber wäre sie vereinbar mit einem Schwamm, der nicht in Essig, sondern in ein Betäubungsmittel getaucht wurde.
Opium oder Belladonna zum Beispiel, im nahen Osten damals viel verwendet. Wozu ihm aber ein Schlafmittel verabreichen, wenn es nicht, die alle anderen Komponenten der Kreuzigung, Teil einer komplexen und klug ersonnenen List war - einer Strategie mit dem Ziel, einen totenähnlichen Zustand herbeizuführen, während das Opfer in Wirklichkeit am Leben blieb? Dieser Trick hätte Jesus nicht nur das Leben gerettet, sondern die Prophezeiungen des Alten Testaments erfüllt.

Die Freigabe des Leichnams
In der deutschen Übersetzung der Bibel sieht die Geschichte nach der Kreuzigung recht einfach aus. Joseph von Arimathia bittet Pilatus um den Leichnam Jesu, Pilatus wunder sich über den schnellen Tod, lässt ihn von einem Hauptmann bestätigen und willig dann ein, Josef den Toten zu überlassen.
Im griechischen Original sieht die Sache etwas komplizierter aus. Joseph benutzt bei seiner Bitte das Wort soma, das überwiegend für lebende Körper verwendet wurde. Pilatus gibt seinem ersuchen statt, gebraucht aber dabei den Begriff ptoma, der ausschließlich "Leichnam" bedeutet.
Wenn wir uns vor Augen halten, dass es verboten war, Gekreuzigte zu bestatten, ist es wohl recht sonderbar, dass Joseph überhaupt eine Leiche überlassen wird. Wieso eigentlich? Und welchen Anspruch soll er ausgerechnet auf Jesu Leichnam erheben? Selbst wenn er ein heimlicher Jünger war, kann er kaum ein Anrecht geltend machen, ohne sich selbst zu verraten, es sei denn, Pilatus wusste ohnehin schon darüber Bescheid. Möglicherweise sprach aber auch ein ganz anderer Aspekt zu Josephs Gunsten.
Aus den Evangelien geht hervor, dass Joseph ein heimlicher Jünger Jesu sowie sehr wohlhabend war und dem Hohen Rat angehörte. Vor allem aus letzteren lasst sich schließen, dass er ein einflussreicher Mann war. Darauf deuten auch seine Abmachungen mit Pilatus und die Tatsache hin, dass er über einen Grundbesitz verfügte, auf dem sich sogar eine Privatgruft befand.
Mittelalterliche Überlieferungen stellen Joseph von Arimathia als einen Abkömmling aus dem Geschlecht Davids. Späteren Traditionen zufolge ist Joseph blutsverwandt mit Jesu und dessen Familie. Wenn das stimmt, ließe sich ein Anspruch auf den Leichnam unschwer rechtfertigen.
Pilatus, der den Toten wohl kaum einem Wildfremden überlassen hätte, mag angesichts des Einfallsreichtums Josephs, dessen Verwandtschaft mit Jesus uns -nicht zuletzt- einer ansehnlichen Bestechungssumme durchaus ein Auge zugedrückt haben.

Website-Auszug Hellsehen

Der Blick in die Zukunft

Die Geschichte eines Irrtums

Unter Hellsehen und Wahrsagen wird die Fähigkeit verstanden, in die Zukunft zu sehen. Dafür gibt es zahlreiche Methoden und Praktiken. Die meisten davon sind sehr sinnvoll, um Tendenzen einzusehen, Situationen zu beurteilen und Hinweise zu bekommen. Wenn ich das mache, dann führt es dahin, wenn ich mich für diesen Weg entscheide, muss ich damit rechnen. Seriöse Hellseher und Wahrsagen sind sich dessen bewusst, dass die Zukunft weder feststeht, noch dass es jemanden vergönnt ist, einen Blick in die Selbe zu werfen.

Unser Leben ist eine Prüfung, welcher unser Geist sich auferlegt hat. Es liegt an ihm, welchen Weg er geht, wie er diese Prüfung meistert. Die Zukunft wird gestaltet, sie steht nicht fest. Jeder, der das Gegenteil behauptet, ist ein Betrüger! Nicht einmal der reinste Geist, nein, auch nicht Gott kann die Zukunft voraussagen.

Kartenlegen, Handlesen, Astrologie und Co.

So vielfältig wie das Leben, sind auch die Möglichkeiten es zu gestalten. Kartenlegen, Handlesen, Runen oder die Astrologie hat nichts mit dem Anspruch zu tun, in die Zukunft zu schauen.

Bei all den verschiedenen Methoden und Praktiken geht es darum, uns selbst und unsere Möglichkeiten zu erkennen. Hilfreiche Erkenntnisse sinnvoll umzusetzen und den richtigen Weg zu finden. Zu sehen, was sich abzeichnet, wie sich etwas entwickeln könnte, wo das Problem liegt. Was kann ich tun um? Worauf sollte ich jetzt setzten? Warum passen wir einfach nicht zueinander? Auf all diese Fragen kann es eine Antwort geben. Auf die Frage, was ganz sicher sein wird, kann es keine geben!

Die Astrologie ist die einzige Wissenschaft, welche annähernd diesen Anspruch für sich in Besitz nehmen könnte. In der Astrologie lassen sich Zeitpunkte, Konstellationen und Wirkungen sehr genau bestimmen. Aber auch hier wird niemals ein Astrologe behaupten, er wüsste ein Ereignis hundert Prozent im Voraus. Es lassen sich Tendenzen und Wahrscheinlichkeiten sehr gut abschätzen und das ist auch die Art Lebenshilfe, welche uns hilft, unseren Weg zu finden.

Die Astrologie findet ihre Erkenntnisse in den Sternen, Kartenlegen in den Karten, Handleser in der Hand usw. All dies hat aber nichts mit Geistern zu tun. Es sind Quellen des Wissens in uns Menschen selbst. Deshalb ist es auch keinem Menschen vorenthalten, selbst den Kaffeesatz zu lesen, in seine Hand zu schauen oder sich selbst die Karten zu legen. Ein Handwerk zu erlernen, steht jedem Menschen frei.

Würde die Zukunft feststehen, wären die Prüfungen unseres Geistes sinnlos, denn er hätte niemals die Wahl, sich für das Richtige zu entscheiden. Ein Grundsatz des Spiritismus ist, dass er sich niemals aufdrängt, jedoch für jeden Menschen zu jeder Zeit erfahren werden kann. Wozu sollte Gott den Geistern den freien Willen und den individuellen Weg gegeben haben, wenn die Zukunft feststeht? Dies widerspricht nicht nur der spiritistischen Lehre, sondern auch jeder Ethik und Moral.

Voraussagen

Wie ist es dennoch möglich, dass Menschen Wissen besitzen, welches sie einfach nicht haben können? Wie kann jemand etwas über mich wissen, obwohl er mich noch nie gesehen hat? Wie ist es möglich, dass es Menschen gibt, die die Zukunft voraussagen? Diese Fragen beantworten sich auf der Seite über die Astralkörper.

Gibt es Dinge, welche uns vorbestimmt sind?

Selbstverständlich gibt es Dinge, welche uns in diesem Leben vorbestimmt sind. Wir haben uns als Geist ganz bewusst dieses Leben erwählt. Die Umstände, welche ich hier Schicksal nennen möchte, sind Teil unserer Lernaufgabe.

Wenn wir das Hellsehen in Form von Kartenlegen, Astrologie, Runenlegen oder Handlesen oder viele andere Praktiken als Lebenshilfe verstehen, welche uns aufzeigen kann, wo die Prüfungen unserer Lebens liegen, finden wir einen besseren und realistischeren Zugang zu diesem Thema. Das ist Basis, um wirklich hilfreiche Antworten auf seine Fragen zu bekommen.

Website-Auszug Geister

Wie unser Geist alles überlebt

Zu Beginn ist es wichtig, dass wir genau klären, wovon hier die Rede ist, wenn wir über Geister sprechen. Der Geist eines Menschen ist seine intelligente Seele. Jeder Mensch hat seinen Körper, seine intelligente Seele und das Band, welches beides miteinander verbindet.

Stirbt unser Körper, wird das verbindende Band aufgelöst und unsere Seele trennt sich von dem toten Körper. Jetzt sprechen wir von unserem Geist. Der Geist kehrt zurück in das Jenseits. Als Jenseits bezeichnen wir die Welt, in welcher alle Geister leben. Diese Welt ist mit der unseren gleich. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die Geister nicht an Körper und somit Naturgesetze gebunden sind. Sie können sich in dem gesamten Universum frei bewegen. Unser Planet, die Erde, ist dabei nur einer von unendlich vielen Orten.

Auch unser Geist besteht aus Materie. Jedoch ist diese so feinstofflich, dass wir Menschen sie nicht sehen, fühlen oder riechen können. Mit unseren eingeschränkten Sinneswahrnehmungen ist es uns also nicht möglich, sie zu erkennen. Lediglich der sogenannte sechste Sinn, das Unbewusste, das Intuitive kann uns dabei helfen, in Kontakt mit den Geistern zu treten.

Die Geister leben also nicht nur um uns herum, sondern sind im gesamten Universum unterwegs. Solange ein Geist nicht rein ist und seine Prüfungen bestanden hat, wird er wiedergeboren, um zu lernen. Dabei ist diese Wiedergeburt nicht auf die menschliche Rasse beschränkt, sondern schließt alle im Universum lebenden Existenzen ein. Wir sind nur eine Rasse von vielen und laut der Geister nicht diejenige, welche am weitesten entwickelt ist.

Die Prüfungen

Jeder Geist wird von Gott erschaffen und wird mit den gleichen Grundfähigkeiten ausgestattet. Die Geburt ist dabei jeweils eine Lernaufgabe, welcher jeder Geist auferlegt bekommt, um sich zu entwickeln. Wie bei Menschenkindern auch, sind einige Geister sehr gottesfürchtig und ehrgeizig, ihr Ziel schnell zu erreichen, andere testen sich erst aus, gehen Irrwege und brauchen somit länger, den Weg in die Reinheit zu finden. Die Reinheit des Geistes ist das oberste Lernziel. Die Reinheit ist der Weg, Gott nahezukommen. Umso näher ein Geist diesem Ziel kommt, desto feinstofflicher wird seine Materie und sein Wissen und seine Fähigkeiten wachsen. Geister, welche die Reinheit erreicht haben, die sie Gott nahebringt, brauchen keine Prüfungen mehr zu bestehen. Sie werden nicht mehr in Körper geboren, sondern können sich frei bewegen und sind dabei keinen Einschränkungen mehr unterworfen. Diese Geister bezeichnen wir auch als Engel.

Die Seelen Verstorbener

Wenn wir sterben, beginnt der Prozess der Ablösung des Geistes von dem Körper. Der Übergang in das Jenseits ist dabei nicht immer einfach. In unseren Körpern gefangen und an unsere Prüfung des Lebens gebunden, weiß unser Geist nichts von der Welt, die ihn erwartet. Die Erinnerung kommt manchmal nur recht langsam zurück. Besonders, wenn der Mensch ein sehr lasterhaftes Leben geführt hat, wird er es bei diesem Übergang schwer haben. So ist es möglich, dass verwirrte Seelen nicht gleich in das Jenseits finden, sondern in ihrem alten Leben verweilen. Dieser Zustand ist für die meisten sehr beängstigend. Deshalb bleiben sie oft in der Nähe von ihnen bekannten Menschen und Verwandten. Dies kann unter Umständen für die Betroffenen sehr belastend sein. Die Geister haben einen sehr großen Einfluss auf uns Menschen. Einige helfen uns, unsere Aufgabe zu bewältigen, andere wollen uns stören. Die Seelen in der sogenannten Zwischenwelt jedoch, berauben uns einerseits unserer Lebensenergie, zum anderen kann sich ihre Angst und Verwirrung auf uns übertragen. Viele Menschen, welche von einer verwirrten Seele begleitet werden, leiten unter Mattheit, Müdigkeit, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen sowie plötzlichen Angstzuständen und Phobien.

Die Welt der Geister

Die Welt der Geister haben wir bereits als das Jenseits beschrieben. Geister halten sich an den verschiedenen Orten im Universum auf. Umso reiner ein Geist ist, umso mehr Orte stehen ihm zur Verfügung. Es gibt also auch Planeten, welche unreine Geister noch nicht betreten dürfen, da sie dort unerwünscht sind. Familien in dem Sinne, wie wir es kennen, gibt es nicht. Das liegt daher, dass alle Geister von Gott erschaffen wurden und keiner anderen Abstammung unterliegen. Jedoch gibt es wie unter Menschen auch, Freundschaften. Es gibt Geister, welche sich, meist auf Grund des Status ihrer Reinheit, sehr gut verstehen und die gegenseitige Nähe suchen. Das ist auch der Grund dafür, dass bei der Reinkarnation oft die gleichen Seelen mehrmals zueinander finden. So wird der Großvater beispielsweise als Urenkel wiedergeboren, um dem geliebten Enkel (dem Geist des Enkels) nahe zu sein. Dies ist durchaus möglich und steuerbar, denn als Geister suchen wir uns selbst heraus, wie unser nächstes Leben aussehen wird und welcher Prüfung wir uns stellen werden. Dies wird uns nicht von Gott auferlegt, sondern ist unsere freie Entscheidung. Deshalb ist die Entwicklung der Geister auch so unterschiedlich in Art und Dauer.

Der Kontakt mit Geistern

Ohne, dass wir es bewusst wahrnehmen, haben wir immerzu Kontakt zu den Geistern um uns herum. Es gibt Geister, welche uns während unserer Prüfung, dem momentanen Leben, zur Seite stehen. Sie sind immer bei uns und helfen uns. Die Geister nennen wir auch Schutzengel. Jeder kennt Situationen, in denen ihn plötzlich eine andere Kraft geleitet hat. Unvermittelt fühlen wir uns in einer bekannten Situation unwohl oder einem bekannten Menschen gegenüber abgeneigt und misstrauisch. Dies und viele andere Gefühle sind Signale der Geister, welche uns auf unserem Weg begleiten. Durch unsere Intuition nehmen sie Kontakt zu uns auf. Es gibt auch Geister, welche uns versuchen negativ zu beeinflussen. Sie setzen und schlechte Gedanken in den Kopf und versuchen uns Angst zu machen. Auch dies ist möglich. Deshalb ist es wichtig, sich mir der Lehre des Spiritismus auseinanderzusetzen, um zu begreifen, dass es nicht nur gute Geister gibt und warum dies so ist. Dies alles hier zu erklären, würde den Rahmen dieser Website sprengen.

Eine andere Form des Geisterkontaktes ist der direkte Kontakt. Medial begabte Menschen können mit Geistern direkt Kontakt aufnehmen. Aber dies ist mit äußerster Vorsicht zu genießen, denn wie schon gesagt, gibt es nicht nur Geister, die es gut mit uns meinen.

Echte Sternschnuppen